Über dieses Projekt

Herz­lich will­kom­men in unse­rem «Log­buch» unse­res eige­nen Inter­net-Shop Libri­Vi­ta. Das Log­buch ist neu. Der Shop exis­tiert seit 2002. Ein ech­ter Laden zum Anfas­sen eben­falls seit 2002. War­um plötz­lich unser Tage­buch im Internet?

Ers­tens hat sich Libri­Vi­ta, ein Foto­kar­ten­ver­lag, der Natur und der Natur­fo­to­gra­fie ver­schrie­ben. Dies ist für uns Anlass genug, etwas an unse­re Kun­den wei­ter­zu­ge­ben, was aus unse­ren Foto­kar­ten mit aus­schließ­lich eige­nen Natur­fo­tos nicht sofort ersicht­lich ist. Es geht uns nicht ums Spek­ta­ku­lä­re, aber umso mehr um die klei­nen und gro­ßen Natur­wun­der. Es kann eine trot­zen­de Blu­me sein, die zwi­schen Trot­toir-Rand und Asphalt blüht und den Spalt sprengt. Oder es ist ein Rie­sen­baum mit eini­gen Jahr­hun­der­ten auf dem Rücken hat. Manch­mal sind es unge­wohn­te Ansich­ten — etwa eine Blu­me von unten foto­gra­fiert –, die eine ganz ande­re Schön­heit zeigt als es der ers­te Blick zulässt, oder eine fas­zi­nie­ren­de Land­schaft. Hie und da sind es Kurio­si­tä­ten, die zum Schmun­zeln ein­la­den. Oder es sind uner­war­te­te Per­spek­ti­ven eben­so wie die Spie­le von Licht und Schat­ten, von Far­ben und For­men. Das, was sich in der Natur abspielt, sind für uns groß­ar­ti­ge Geschen­ke, nicht zuletzt Anre­gun­gen zur Poe­sie und Fan­ta­sie. Das heißt, unse­re Natur­fo­tos sage mehr als vie­le Wor­te — zum Wun­dern und Stau­nen, zur Freu­de und Heiterkeit.

Der zwei­te Grund für die­ses Log­buch – ZEITENLAUF – liegt in der Lei­den­schaft zum Zeich­nen, Skiz­zie­ren, Umgang mit Far­ben. Es geht nicht um die hohe Kunst, wie sie bei aus­ge­spro­che­nen Künst­lern anzu­tref­fen ist. Der Zei­chen­stift und die Mit­tel zum Kolo­rie­ren sind hier etwas anders. Sie kön­nen, anders als die Foto­gra­fie, die Ansich­ten und Ein­drü­cke abs­tra­hie­ren, aber nur so weit, damit das Wesent­li­che erkenn­bar bleibt. Vor allen Din­gen kommt es nicht auf Prä­zi­si­on und natur­ge­treu­es Abbil­den an. Das welt­weit ver­brei­te­te Urban Sket­ching – bei uns noch ums Vir­tu­al Sekt­ching und das Skiz­zen­buch erwei­tert – ist ein anschau­li­ches Bei­spiel, wie man das Leben sehen kann.

The­ma­tisch ist ist hier alles mög­lich. Uns geht es um den All­tag, also weni­ger um das Gro­ße. Es sind die klei­nen Sze­nen. Ernst­haf­tes oder Kurio­ses. Nach­denk­li­ches oder Wit­zi­ges. Der Bezug ist uns wich­tig, was das Leben aus­macht. Die Skiz­ze eines alten Hau­ses, was hier auch zu fin­den ist, stellt etwas ande­res dar als eine Skiz­ze des­sel­ben Hau­ses mit davor Fuß­ball spie­len­den Kin­dern. In der Regel kom­men unse­re Skiz­zen in kur­zer Zeit zustan­de: Von weni­gen Minu­ten bis hin viel­leicht einer Stun­de, wenn ein Motiv umfang­rei­cher ist. Dass dabei man­ches nur andeu­tungs­wei­se auf dem Papier skiz­ziert ist, kommt dem Betrach­ter zugu­te. Er kann dadurch in sei­nem Kopf Ergän­zun­gen vor­neh­men. Für uns ist alles eine Geschich­te: Der Farb­tup­fer, die Lini­en, der Strich oder das Figürliche.

Ihr Libri­Vi­ta-Team